Das Weiße Haus hat gefordert, über 400 Stellen in den Memoiren von John Bolton, dem früheren nationalen Sicherheitsberater, zu ändern oder zu streichen.
In einer dem Gericht vorgelegten Stellungnahme sagte das Weiße Haus, dass 415 Stellen in dem 570-seitigen Manuskript überarbeitet oder gestrichen werden müssten.
Dazu zählen 110 Stellen in zwei Kapiteln, die Angelegenheiten auf der koreanischen Halbinsel gewidmet sind.
Das US-Justizministerium hatte Bolton wegen vieler in den Memoiren preisgegebener Staatsgeheimnisse verklagt. Damit habe er gegen den Arbeitsvertrag in Bezug auf das Verbot der Geheimnispreisgabe verstoßen, erklärte das Ressort und beantragte ein Veröffentlichungsverbot. Das Gericht wies jedoch letzte Woche die Klage zurück.