Die Seuchenschutzbehörde hat die Häufungen von Covid-19 in der Hauptstadtregion offiziell als zweite Welle bezeichnet.
Jeong Eun-kyeong, die Leiterin der Zentren für Krankheitskontrolle und -prävention (KCDC), sagte am Montag auf der täglichen Pressekonferenz, dass die erste Ausbreitungswelle in Seoul, der Gyeonggi-Provinz und Incheon bis Anfang April gedauert habe.
Die zweite Welle habe nach einem über Wochen anhaltenden Rückgang der Fallzahlen Anfang Mai begonnen. Damals seien Häufungen von Covid-19 im Zusammenhang mit Klubs im Seouler Viertel Itaewon festgestellt worden.
Auch wenn die zweite Welle in der Hauptstadtregion noch beherrschbar bleibe, werde es in der Region zu weiteren Infektionen in ähnlicher Größenordnung kommen.
Sie wies auf die Notwendigkeit hin, sich auf eine anhaltende Epidemie vorzubereiten. Die Behörden setzten sich aktuell dafür ein, mehr Betten zur Behandlung von Covid-19-Patienten zu reservieren.