US-Präsident Donald Trump soll einen Abzug der US-Truppen aus Südkorea im Streit über die Kosten der Truppenstationierung als Druckmittel benutzt haben.
Das schreibt der frühere Sicherheitsberater John Bolton in seinen Memoiren “The Room Where It Happened”, die am Dienstag veröffentlicht werden.
Trump habe mehrfach mit dem Abzug der 28.500 Soldaten gedroht. Auch beim Gipfel mit Südkoreas Präsident Moon Jae-in im April 2019 habe er das Thema angesprochen. Trump habe argumentiert, dass die USA vier Milliarden Dollar jährlich verlören, während Südkorea Privilegien beim Export von Fernsehern in die USA genieße.
Im Juli letzten Jahres habe ihm Trump gesagt, die Methode, wie man von Japan acht Milliarden und von Südkorea fünf Milliarden Dollar bekomme, sei die Drohung mit dem Truppenabzug, berichtete der Ex-Sicherheitsberater.