Das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus ist in der Hauptstadtregion offenbar weiter gestiegen.
Son Young-rae, ein Sprecher der Zentrale für Katastrophenschutz und Sicherheit, sagte am Sonntag auf einer Pressekonferenz in Seoul, dass die Behörden bei der Nachverfolgung der neuen Infektionsketten in Seoul und Umgebung nicht mehr hinterherkämen.
Wie die Behörden mitteilten, sei die durchschnittliche Ansteckungszahl von 28,9 in der Zeit zwischen dem 17. und 30. Mai auf 43,6 in dem Zweiwochenzeitraum vom 31. Mai bis 13. Juni stark gestiegen.
Von den 610 nachgewiesenen Fällen in den zurückliegenden zwei Wochen sei in 56 Fällen die Infektionsroute ungeklärt geblieben. Das seien 9,2 Prozent der nachgewiesenen Ansteckungen gewesen. In den zwei Wochen davor hätten sich 7,8 Prozent der Corona-Fälle nicht mehr eindeutig zurückverfolgen lassen.
Auch habe sich im vergangenen Montag die Zahl der Patienten im Alter von 60 Jahren und älter verzehnfacht, hieß es weiter.