Zum Menü Zum Inhalt
Go Top

Internationales

Japan hält Versprechen zur Erinnerung an koreanische Zwangsarbeiter nicht ein

Write: 2020-06-15 09:18:37Update: 2020-06-15 16:21:03

Japan hält Versprechen zur Erinnerung an koreanische Zwangsarbeiter nicht ein

Photo : YONHAP News

Japan hat sein Versprechen, im Zusammenhang mit seiner industriellen Entwicklung an koreanische Zwangsarbeiter zu erinnern, nicht eingehalten.

Japan wird heute in Tokio sein Informationszentrum für Industriedenkmäler eröffnen. Dort werden 23 Industriestätten vorgestellt, die von der UNESCO 2015 zum Welterbe erklärt worden waren.

In sieben der Einrichtungen, darunter die Mine auf der Insel Hashima, wurden zur Zeit des Zweiten Weltkriegs Zwangsarbeiter aus Korea und anderen damals besetzten asiatischen Ländern eingesetzt.

Japan hatte vor der Bestimmung der Industrieruinen zum Welterbe versprochen, ein Informationszentrum einzurichten, in dem auf den Zwangsarbeitereinsatz hingewiesen wird.

Jedoch fehlen solche Angaben im Rahmen der Erläuterungen zur industriellen Entwicklung in der Meiji-Zeit. Einen Hinweis, dass auf Hashima koreanische Zwangsarbeiter eingesetzt wurden, gibt es nicht.

Die Redaktion empfiehlt

Close

Diese Webseite verwendet Cookies und andere Techniken, um die Servicequalität zu verbessern. Die fortgesetzte Nutzung der Webseite gilt als Zustimmung zur Anwendung dieser Techniken und zu den Richtlinien von KBS. Mehr >