Der Oberste Gerichtshof hat Choi Seo-won, eine langjährige Vertraute von Ex-Präsidentin Park Geun-hye, wegen Korruptionsvorwürfen zu 18 Jahren Haft verurteilt.
Damit bestätigte das höchste Gericht das Urteil der Vorinstanz. Choi wurde auch eine Geldstrafe von 20 Milliarden Won auferlegt, sie soll 6,3 Milliarden Won extra zahlen.
Der mitangeklagte frühere präsidiale Chefsekretär Ahn Chong-bum wurde zu einer vierjährigen Haftstrafe und einer Geldstrafe von 60 Millionen Won verurteilt, damit wurde die Entscheidung in der Vorinstanz bestätigt.
Choi Seo-won, früher als Choi Soon-sil bekannt, stand im Verdacht, in Komplizenschaft mit Park und Ahn Konzerne zu Spenden für zwei von ihr gegründeten Stiftungen genötigt zu haben. Choi wurde auch vorgeworfen, sich in Staatsangelegenheiten eingemischt zu haben, obwohl sie keinen Regierungsposten bekleidete.
Choi hatte ursprünglich 20 Jahre Haft bekommen. Das Oberste Gericht hatte jedoch letztes Jahr den Fall an die Vorinstanz zurückgewiesen, weil Choi nicht in allen Punkten schuldig sei. Im Februar dieses Jahres wurde Choi dann in zweiter Instanz zu 18 Jahren Haft verurteilt.