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Nationales

Konservative organisieren Gegendemonstration zur Mittwochsdemonstration für Trostfrauen

Write: 2020-06-11 09:05:09Update: 2020-06-11 13:05:19

Konservative organisieren Gegendemonstration zur Mittwochsdemonstration für Trostfrauen

Photo : YONHAP News

Auch gestern hat die Mittwochsdemonstration vor dem früheren Sitz der japanischen Botschaft in Seoul stattgefunden. Die Teilnehmer fordern seit bald 30 Jahren eine Klärung der Frage der Sexsklaverei der japanischen Armee.

Die gestrige Versammlung stand unter besonderen Vorzeichen, nachdem die Leiterin eines Heims für ehemalige Sexsklavinnen in Seoul tot aufgefunden worden war. Der mutmaßliche Suizid erfolgte inmitten einer Koruptionsaffäre um den Koreanischen Rat für Gerechtigkeit und Erinnerung an die Sexsklaverei durch das japanische Militär (KCJR), der auch die Kundgebungen organisiert.

Etwa 80 Teilnehmer, darunter KCJR-Chefin Lee Na-young, gedachten der Heimleiterin. Sie erklärten den Willen, die Mittwochsdemonstration fortzusetzen, bis Japan sich entschuldigen und die Opfer entschädigen wird.

In der Umgebung veranstalteten konservative Bürgergruppen ebenfalls eine Versammlung und forderten die Auflösung des KCJR und den Verzicht deren früherer Chefin Yoon Mee-hyang auf ihr Parlamentsmandat.

Diese Organisationen haben Versammlungen ab dem 24. Juni und für einen Zeitraum von drei Wochen in der Umgebung des alten Sitzes der japanischen Botschaft angemeldet. Dort hat der KCJR seit fast 30 Jahren die Mittwochsdemonstration veranstaltet.

Die Polizei teilte mit, sie wolle dafür eintreten, dass beide Seiten ihre Versammlungen abhalten könnten.

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