Ab Mittwoch gilt eine digitale Registrierungspflicht für Besucher von Einrichtungen mit großer Übertragungsgefahr von Infektionskrankheiten.
Die Besucher solcher Einrichtungen, darunter Nachtclubs, müssen einen QR-Code erzeugen, der persönliche Informationen enthält und am Eingang gescannt werden kann.
Nach Angaben des Hauptquartiers für Katastrophenschutz der Regierung am Dienstag wird das Registrierungssystem auf der Basis von QR-Codes für acht Einrichtungsarten nach einer einwöchigen Probezeit morgen in vollem Umfang eingeführt.
Ziel der Maßnahme ist die Verhinderung der Ausbreitung von Corona-Infektionen. Anlass ist, dass es bei den Clusterinfektionen im Zusammenhang mit Klubs im Seouler Viertel Itaewon Anfang Mai wegen falscher Angaben in den Besucherlisten Schwierigkeiten bei den epidemiologischen Untersuchungen gab.
Die Pflicht gilt für acht Einrichtungsarten, darunter Nachtclubs, Karaoke-Bars und Innenraum-Anlagen für körperlich anstrengende Trainingsarten wie Zumba und Spinning.
Bei einem Verstoß droht eine Geldstrafe von bis zu drei Millionen Won (2.500 Dollar). Auch ein Versammlungsverbot kann verhängt werden.
Die Regierung will das System auf weitere häufig frequentierte Einrichtungen wie Kirchen, Bibliotheken, Kinos und Krankenhäuser auf freiwilliger Basis erweitern.