Die Leiterin eines Heims für überlebende Opfer der japanischen Sexsklaverei ist tot.
Die 60-jährige Leiterin mit Nachnamen Son wurde am Samstagabend in ihrer Wohnung in Paju in der Provinz Gyeonggi tot aufgefunden.
Dem Betreiber des Heims, dem Koreanischen Rat für Gerechtigkeit und Erinnerung an die von Japans Militär verantwortete Sexsklaverei, wird vorgeworfen, Spenden für frühere Sexsklavinnen zweckentfremdet zu haben. Im Zuge der Ermittlungen zu dem Verdacht durchsuchte die Staatsanwaltschaft im Mai das Heim in Seoul.
Wie verlautete, habe die Frau wegen der Durchsuchung und Ermittlungen sowie der Berichterstattung der Medien unter Druck gestanden.
Die Polizei will die Leiche obduzieren lassen und anhand von Aussagen der Hinterbliebenen und Daten von Überwachungskameras die genaue Todesursache klären.