Angesichts der stockenden Verhandlungen über die Aufteilung der Kosten für die Stationierung der amerikanischen Soldaten in Südkorea hat Washington von der Regierung in Seoul größere Flexibilität gefordert.
Washington habe zuletzt den Vorschlag Seouls akzeptiert, die Kosten für die koreanischen Arbeitskräfte bei den US-Streitkräften in Korea (USFK) zu übernehmen, sagte der stellvertretende Abteilungsleiter für Korea und Japan im US-Außenministerium, Marc Knapper, bei einem Video-Forum des Zentrums für Strategische und Internationale Studien.
Diese Entwicklung zeige, dass die "menschlichen Kosten" berücksichtigt würden, die wegen der ausbleibenden Erneuerung des bilateralen Abkommens über Spezialmaßnahmen anfielen, sagte Knapper. Das Abkommen regelt den Anteil der Kosten, den beide Länder für die Präsenz der US-Truppen in Südkorea übernehmen. Die Dort sind zurzeit 28.500 US-Soldaten stationiert.
Die USA seien "sehr flexibel" gewesen, sagte Knapper. Jetzt solle auch die südkoreanische Regierung flexibel sein.