Im Zuge der Demonstrationen gegen Rassismus in den USA haben auch dort lebende Koreaner Schäden erlitten.
Das Außenministerium in Seoul teilte mit, dass bislang 126 Fälle, darunter 56 in Philadelphia und 14 in Chicago sowie zehn in Minneapolis, bei den diplomatischen Vertretungen in den Vereinigten Staaten registriert worden seien. Es handle sich um Sachbeschädigung an Geschäften, die von dort lebenden Koreanern betrieben würden. Menschen seien aber nicht zu Schaden gekommen, hieß es.
Das Ministerium wolle sich in Zusammenarbeit mit den dortigen Vertretungen darum bemühen, die Sicherheit der Landsleute zu gewährleisten und das Ausmaß der Schäden bestmöglich zu begrenzen.