Einer der ersten zwei Verdachtspatienten des "Multi-System-Entzündungssyndroms" (Pediatric Multisystem Inflammatory Syndrome, PMIS) ist erholt aus dem Krankenhaus entlassen worden.
Der elfjährige Junge soll laut den Zentren für Krankheitskontrolle und -prävention von Januar bis März die Philippinen besucht haben. Eine weitere Patientin, ein vierjähriges Mädchen, befinde sich ebenfalls auf dem Weg der Besserung.
Die Corona-Tests bei beiden Patienten seien laut der Behörde negativ ausgefallen. Ein negatives Testergebnis könne auch dann vorliegen, wenn vor vergleichsweise langer Zeit eine Ansteckung mit dem Covid-19-Erreger erfolgte. Ob die beiden einst mit dem Covid-19-Erreger infiziert waren, werde noch untersucht, um einen möglichen Zusammenhang mit der Corona-Pandemie zu klären.
In den USA und 13 europäischen Ländern sorgen dem Kawasaki-Syndrom ähnliche schwere Erkrankungen bei Kindern für Aufmerksamkeit. Die Patienten leiden an tagelangem Fieber, an Bauchschmerzen, Durchfall, Hautausschlägen und Schwellungen der Hände und Füße und zeigen starke Entzündungsreaktionen.