Ein weiteres Opfer der Sexsklaverei durch das japanische Militär während des Zweiten Weltkriegs ist gestorben.
Die Organisation Solidarität für Gerechtigkeit und Erinnerung zur Lösung der Frage der Sexsklaverei teilte mit, am gestrigen Dienstag sei ein Opfer, das im House of Sharing in der Provinz Gyeonggi gewohnt habe, gestorben. Weitere Details würden auf Wunsch der Hinterbliebenen nicht publik gemacht, hieß es.
Die Ministerin für Frauen und Familie Lee Jung-ok äußerte nach Angaben ihres Ministeriums tiefes Bedauern über den Tod der Frau. Dieses Jahr hätten uns bereits drei weitere Opfer verlassen, habe sie gesagt. Die Regierung wolle keine Unterstützung für die Bestattungszeremonie des Opfers scheuen. Das Ministerium werde weiterhin aktiv Projekte für die Wiederherstellung der Ehre und einen besseren Lebensabend der Opfer vorantreiben, hieß es weiter.
Derzeit leben noch 17 Opfer der Sexsklaverei im House of Sharing.