Eine von Südkorea angeführte multilaterale Gruppe gegen Hass und Diskriminierung im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie hat am Dienstag ihre erste Sitzung abgehalten.
Das Außenministerium in Seoul teilte mit, dass Südkorea und zehn weitere Länder die Freundschaftsgruppe für Solidarität und Inklusion mit dem Programm Global Citizenship Education der UNESCO ins Leben gerufen hätten.
An der konstituierenden Videositzung hätten 110 Beamte teilgenommen, darunter Außenministerin Kang Kyung-wha und die UNESCO-Generaldirektorin Audrey Azoulay.
In ihrer Ansprache habe Kang betont, dass Hass und Diskriminierung gegen Ausländer die Grundlage der Menschenrechte erodieren ließen und die Bemühungen um eine Eindämmung der Pandemie behindern würden. Gleichzeitig habe sie die Wichtigkeit der politischen Bildung weltweit zu diesem Thema unterstrichen.
Südkorea war bei der Gründung der Freundschaftsgruppe federführend. Ähnliche Kooperationsformate bei den Vereinten Nationen und der Weltgesundheitsorganisation waren auf Betreiben Südkoreas am 12. Mai und am Mittwoch vergangener Woche gestartet worden.