Eine von der südkoreanischen Regierung entwickelte Applikation für Menschen in Selbstquarantäne wird lateinamerikanischen Ländern zur Verfügung gestellt.
Das Innenministerium teilte mit, als Teil der humanitären internationalen Zusammenarbeit im Kampf gegen Covid-19 in Kooperation mit der Interamerikanischen Entwicklungsbank (IDB) der lateinamerikanischen Region die Applikation für die Sicherheit der Selbstisolierten bereitzustellen. Die den lokalen Bedingungen angepasste App werde zunächst versuchsweise in Peru angeboten.
Mit der Applikation kann eine wegen Covid-19 in Selbstquarantäne befindliche Person regelmäßig über die Ergebnisse einer Selbstdiagnose berichten. Umgekehrt kann sie über die Richtlinien im Alltag während der Selbstquarantäne und die Kontaktnummern der zuständigen Beamten informiert werden. Auch kann in Echtzeit festgestellt werden, ob verdächtige Symptome aufgetreten sind und ob man den Quarantäneort verlassen hat.
In der Applikation für die lateinamerikanische Region kommen dortige Sprachen und Landkarten zur Anwendung und es wurden Funktionen gemäß den lokalen Anforderungen hinzugefügt. Die IDB beschloss, für die Verbreitung der App in Lateinamerika 140.000 Dollar zu zahlen.