In Seoul sind vereinzelte Corona-Infektionen aufgetreten, die die Gefahr neuer Clusterinfektionen in sich bergen.
Im Samsung Medical Center, einem großen Krankenhaus im Süden der Stadt, wurden vier Krankenschwestern positiv auf das neuartige Coronavirus getestet. Seit drei Tagen werden dort keine Patienten zur stationären Behandlung mehr aufgenommen.
Inzwischen wurden 99 Mitarbeiter, die mit der ersten Infizierten zusammenarbeiteten, negativ getestet. Bislang wurden 1.199 von 1.207 Kontaktpersonen der Infizierten, darunter operierte Patienten, getestet. Unter ihnen wurde kein weiterer Infektionsfall bekannt.
Die Stadtverwaltung hält daher eine Kohortenisolierung für unnötig.
Ein weiterer alarmierender Fall ist ein Infektionsfall an einer Berufsschule im Viertel Yeongdeungpo. Ein dortiger Schüler wurde positiv getestet, laut Untersuchungsergebnissen handelt es sich um eine tertiäre Infektion im Zusammenhang mit Klubs in Itaewon. Er soll sich in einem Noraebang, einer Karaoke-Box, angesteckt haben.
Daher lässt die Stadtverwaltung 7.000 Personen, darunter alle Schüler, Lehrkräfte und Mitarbeiter der Berufsschule, testen.