Ein hoher US-Beamter hat die Einschätzung wiederholt, dass die USA sich in den Verhandlungen mit Südkorea über die Truppenkosten sehr flexibel gezeigt hätten.
Auch seien die Verhandlungen nicht gestoppt worden, sagte der für politisch-militärische Fragen zuständige Vize-Außenminister Clarke Cooper am Donnerstag auf einer Online-Pressekonferenz.
Die USA hätten sich im Verlauf der Verhandlungen gewiss sehr flexibel gezeigt und die Kommunikation im Zuge eines natürlichen Aufs und Abs finde weiterhin statt.
Man müsse einen Punkt erreichen, der für beide Regierungen "völlig akzeptabel" sei.
Die USA würden weiterhin auf dieses Ziel hinarbeiten, die Allianz mit Südkorea sei eine gewaltige Investition und das Bündnisversprechen die feste Grundlage der Verhandlungen, hieß es.
Beide Seiten konnten sich noch nicht darauf einigen, welchen Betrag sie künftig jeweils für die Stationierung von US-Soldaten in Korea zahlen. Die USA sollen eine Anhebung des südkoreanischen Beitrags um 1,3 Milliarden Dollar jährlich gefordert haben. Das wäre fast 50 Prozent mehr als die Beitragshöhe im letzten Jahr. Südkorea hatte eine Anhebung um 13 Prozent angeboten.