Nach dem Ausbruch von Clusterinfektionen unter Besuchern von Klubs im Seouler Viertel Itaewon sind auch tertiäre Infektionen gemeldet worden.
Im Falle eines 18-Jährigen in Seoul, der am Dienstag auf Covid-19 positiv getestet wurde, handelt es sich vermutlich um eine tertiäre Infektion.
Dieser hatte nach dem Besuch eines Noraebang, einer Karaoke-Box, am 7. Mai Fieber gehabt. Die Seuchenkontrollbehörde fand heraus, dass eine angesteckte Kontaktperson eines infizierten Klubbesuchers zur selben Zeit dort gewesen war.
Auch unter Besuchern von Lokalen in anderen Teilen der Hauptstadt wurden Infektionsfälle bestätigt. Ein Mann in seinen Zwanzigern wurde positiv getestet, der dieselbe Kneipe im Viertel Seodaemun besucht hatte, in der drei ausländische Besucher eines Itaewon-Klubs zu einer ähnlichen Zeit gewesen waren. Die Ausländer wurden ebenfalls positiv getestet.
Die Stadtverwaltung teilte mit, 199 Kontaktpersonen im Zusammenhang mit der Kneipe testen lassen zu haben. Sie seien alle unter Selbstquarantäne gestellt worden.