Nationales
LGBT-Organisationen warnen nach Corona-Infektionen in Nachtklubs vor Diskriminierung
Write: 2020-05-12 13:33:22 / Update: 2020-05-12 16:16:50
Vertreter sexueller Minderheiten haben vor Ressentiments und Diskriminierung gewarnt.
Aufgrund von Masseninfektionen im Zusammenhang mit Nachtklubs und Bars im Seouler Viertel Itaewon, darunter mehrere Einrichtungen, die gerne von Homosexuellen besucht werden, hatte es Anfeindungen gegeben.
Eine Koalition aus sieben Organisationen für die Menschenrechte sexueller Minderheiten betonte auf einer Pressekonferenz in Seoul, dass die Abneigung gegen und die Diskriminierung von sexuellen Minderheiten bei der Seucheneindämmung nicht hilfreich sei.
Im Zusammenhang mit den Einrichtungen in Itaewon habe es bösartige Medienberichte gegeben. Es seien Personalien von Infizierten sowie Fake News in Umlauf gebracht worden. Wer sich testen lassen wolle, befürchte ein Outing, hieß es.
Es sei nun das Wichtigste, dass man sich frei von Angst einem Test unterziehen könne. Der öffentlichen Gesundheit sei nicht gedient, wenn bestimmte Gruppen ins Visier genommen würden, betonten sie.
Die Kommunikation mit der Seuchenkontrollbehörde über das weitere Vorgehen werde fortgesetzt, um möglichst viele Menschen zu Tests bewegen zu können. Dabei solle die Sicherheit von Angehörigen sexueller Minderheiten garantiert werden, forderten sie weiter.
Die Redaktion empfiehlt