Nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) verfügt Südkorea über Systeme für die Reaktion auf einen Anstieg der Corona-Infektionen.
WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus sagte am Montag auf einer Video-Pressekonferenz in Genf, dass Bars und Klubs in Südkorea geschlossen seien. Dort habe ein bestätigter Fall zur Nachverfolgung vieler Kontakte geführt.
Auch im chinesischen Wuhan sei der erste Infektionsherd seit der Beendigung des Lockdowns entdeckt worden. Deutschland registriere seit dem Beginn der Corona-Lockerungen ebenfalls steigende Fallzahlen.
Doch verfügten alle drei Länder über die Möglichkeiten, Infizierte zu entdecken und auf einen erneuten Anstieg der Infektionszahlen zu reagieren.
Ein langsamer aber kontinuierlicher Ausstieg aus dem Lockdown sei der Schlüssel zum Schutz von Leben und der Belebung der Wirtschaft. Der WHO-Chef rief jedoch gleichzeitig zu erhöhter Wachsamkeit auf.