Südkorea soll laut einem hohen Beamten des US-Verteidigungsministeriums einen höheren Kostenanteil für die Truppenstationierung übernehmen.
Das erklärte James Anderson, designierter Abteilungsleiter für politische Fragen, in einem Bericht für den Streitkräfteausschuss des Senats anlässlich seiner Anhörung am Donnerstag.
In einem sich verändernden strategischen Umfeld solle sich Südkorea mit einem höheren und noch angemesseneren Beitrag an den Kosten für den Schutz von Frieden und Sicherheit beteiligen, schrieb der Beamte, der den Abteilungsleiterposten bereits kommissarisch innehat.
Nach einer möglichen Truppenkürzung in Korea gefragt, sagte der Kandidat, dass er sich für eine Truppenpräsenz einsetzen würde, die mit der Strategie und den Vertragsverpflichtungen der USA im Einklang stehe.
Zur Atom- und Raketenentwicklung in Nordkorea sagte er, dass das Land auf beiden Gebieten bedeutende Fortschritte mache. Dies stelle eine echte Bedrohung für die USA sowie ihre Verbündeten und Partner dar, hieß es.