Nationales
Kommission fordert Maßnahmen für weiteren Aufenthalt von Kindern illegaler Einwanderer
Write: 2020-05-06 13:50:05 / Update: 2020-05-06 16:42:08
Die Nationale Menschenrechtskommission hat gefordert, die Abschiebung von seit langem in Südkorea lebenden, jedoch nicht gemeldeten ausländischen Kindern zu stoppen.
Die Kommission rief heute den Justizminister dazu auf, aktiv zu überprüfen, solchen Jugendlichen eine Aufenthaltserlaubnis zu erteilen, sollten sie sich weiter in Südkorea aufhalten wollen.
Nicht gemeldete Kinder von Flüchtlingen oder illegalen Einwanderern dürfen gemäß den gültigen Bestimmungen bis zum Oberschulabschluss in Südkorea bleiben. Jedoch droht ihnen nach dem Ablauf dieser Gnadenfrist die Ausweisung.
Die Kommission betrachtet es als eine Verletzung der Grundrechte, dass solche Jugendliche nach dem Ablauf der Gnadenfrist unabhängig von ihrer Meinung das Land verlassen sollen.
Die Ratschläge der Kommission erfolgten aufgrund einer Petiton von betroffenen Jugendlichen, die in Südkorea geboren wurden. Sie hätten in Südkorea die Grund-, Mittel- und Oberschule besucht und durch die koreanische Sprache, Bräuche und Kultur ihre Identität geformt. Die persönlichen Nachteile der Opfer würden schwerer wiegen als ein öffentliches Interesse, wenn sie auf Anordnung des Justizministeriums das Land verlassen müssten, hieß es.
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