Die Polizei hat einen Vietnamesen wegen der Verletzung eines Befehls zur Selbstquarantäne wegen Covid-19 der Staatsanwaltschaft übergeben.
Das teilte die Polizeistation im Landkreis Yeonggwang in der Provinz Süd-Jeolla am Dienstag mit. Sie habe dabei empfohlen, den Vietnamesen anzuklagen, ohne ihn in Untersuchungshaft zu nehmen.
Der 22-jährige Seemann war am 8. April aus Vietnam eingereist und wurde von der Verwaltung des Landkreises angewiesen, sich in eine zweiwöchige Selbstquarantäne zu begeben. Trotzdem verließ er am 12. April seine Unterkunft und besuchte das 80 Meter entfernte Haus seines Schiffseigners.
Gemäß dem verschärften Infektionsschutzgesetz droht eine Haftstrafe von bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe von bis zu zehn Millionen Won, sollte man gegen die Regeln zur Selbstisolierung verstoßen.