Südkoreas größte Lehrervereinigung forderte das Bildungsministerium am Montag auf, Quarantänerichtlinien für Schulen zügig festzulegen, nachdem die Regierung angekündigt hatte, die Schulen ab nächster Woche wieder zu öffnen.
In einer Pressemitteilung drückte die Vereinigung der koreanischen Lehrerverbände (KFTA) ihren Respekt für die Entscheidung der Behörden aus und forderte detaillierte Richtlinien, damit die Schulen inmitten der Coronavirus-Pandemie ihre Klassen und andere schulbezogene Angelegenheiten angemessen durchführen können.
Insbesondere wurde die Notwendigkeit von Anweisungen zur Durchführung von Klassen, zur Verteilung von Mahlzeiten und zum Umgang mit Schülern mit Verdacht auf COVID-19-Symptome hervorgehoben. Der Lehrerverband sagte, Inkonsistenzen könnten zu Schlupflöchern in den Quarantäneanstrengungen und zu Beschwerden von Eltern und anderen führen.
Wann Gesichtsmasken zu tragen seien und ob Klimaanlagen in Klassenräumen genutzt werden könnten wurde ebenfalls als Schlüsselfragen genannt, für die es klare, spezifische Richtlinien geben müsse.
Der Verband forderte auch behördliche Unterstützung bei der Versorgung von Arbeitnehmern mit Sicherheitsausrüstung.