Der chinesische Präsident Xi Jinping wird Südkorea wohl nicht wie geplant im ersten Halbjahr besuchen,
Wegen Covid-19 sei diese Wahrscheinlichkeit geringer geworden, sagte Außenministerin Kang Kyung-wha am Dienstag.
Doch bleibe das grundlegende Prinzip beider Länder bestehen, dass Xi noch dieses Jahr nach Südkorea komme, sagte sie vor dem parlamentarischen Ausschuss für Auswärtiges und Wiedervereinigung.
Zu den geforderten Ausnahmen für Geschäftsleute im Reiseverkehr, sagte die Ministerin, dass zurzeit mit China über ein beschleunigtes Einreise verfahren gesprochen werde.
Auch auf die Verhandlungen mit den USA über die Truppenkosten kam die Chefdiplomatin vor den Abgeordneten zu sprechen. Südkorea habe einen Vorvertrag vorgeschlagen, um die Frage der Entlohnung von südkoreanischen Angestellten der US-Streitkräfte in Korea zuerst zu lösen. Doch sei Washington nicht auf das Angebot eingegangen.
Das Verteidigungsministerium kümmere sich zurzeit um gesetzliche Änderungen, damit der Lebensunterhalt der südkoreanischen Stützpunktmitarbeiter gesichert sei. Gleichzeitig bemühten sich Südkorea und die USA weiterhin um eine Einigung über die Aufteilung der Stationierungskosten, erläuterte die Ministerin.