Die Nuklearunterhändler Südkoreas und der USA haben telefonisch über die Spekulationen über gesundheitliche Probleme von Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un gesprochen.
Laut dem südkoreanischen Außenministerium führte Lee Do-hoon, Sonderbeauftragter für Frieden und Sicherheitsangelegenheiten auf der koreanischen Halbinsel, am Dienstag ein Telefongespräch mit Stephen Biegun, US-Vizeaußenminister und Sondergesandter für Nordkorea.
Lee und Biegun hätten ihre Einschätzungen zur jüngsten Situation auf der koreanischen Halbinsel geteilt. Sie hätten sich über Maßnahmen zur Kooperation für wesentliche Fortschritte bei einer vollständigen Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel und einer dauerhaften Friedensschaffung ausgetauscht, hieß es.
Wie verlautete, hätten sie auch Informationen und Einschätzungen ihrer Länder in Bezug auf die Gerüchte über Kims Gesundheitszustand ausgetauscht. Laut einer diplomatischen Quelle bestätigten sie, dass beide Seiten die Einschätzung vertreten, dass es keine ungewöhnlichen Entwicklungen in Bezug auf Kim gebe.
Sie hätten vereinbart, in der nordkoreanischen Nuklearfrage und weiteren Angelegenheiten betreffend Nordkorea weiterhin eng zu kooperieren, hieß es.