Ministerpräsident Chung Sye-kyun hat die Hoffnung auf die innerkoreanische Kooperation inmitten der Corona-Pandemie geäußert.
Süd- und Nordkorea bildeten eine Schicksalsgemeinschaft, die angesichts der neuen Bedrohung namens Covid-19 kooperieren müsse, schrieb Chung am Montag auf seiner Facebook-Seite. Er erwarte, dass beide Koreas ihre kreative Vorstellungskraft einsetzen und in verschiedenen Bereichen einschließlich der Gesundheit und Seucheneindämmung zusammenarbeiten würden.
Chung betonte, dass der Wille der südkoreanischen Regierung für gute innerkoreanische Beziehungen unverändert bleibe. Die derzeitige globale Covid-19-Krise erinnere an die Bedeutung der Kommunikation und Solidarität und erlaube nicht, von Konfrontationen und Konflikten gefesselt zu werden. Die Beziehungen zwischen Süd- und Nordkorea dürften keine Ausnahme bilden.
Er wies auf die am Montag von Präsident Moon Jae-in erwähnten innerkoreanischen Kooperationsaufgaben wie ein gemeinsames Vorgehen im Kampf gegen Covid-19 hin. Er erwarte, dass auf der Grundlage des gegenseitigen Vertrauens und des festen Friedenswunsches sinnvolle Schritte für die Zurückgewinnung des Vertrauens fortgesetzt würden.
Am Montag war der zweite Jahrestag der Panmunjom-Erklärung, die Moon und Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un bei ihrem ersten Gipfel veröffentlicht hatten.