Die Verteidigungsministerien Südkoreas und der USA haben betont, dass über das neue bilaterale Abkommen über die Aufteilung der Verteidigungskosten (SMA) eine Einigung auf fairem Niveau gelingen sollte.
Dies betonten beide Seiten beim 17. Korea-US-Integrierten Verteidigungsdialog (KIDD) am Mittwoch. Die regelmäßige Diskussion fand angesichts der Corona-Pandemie in Form einer Videokonferenz statt.
Beide Seiten würdigten die bisherigen gemeinsamen Bemühungen um den Abschluss des elften SMA-Abkommens. Es wurde betont, dass bei den Verhandlungen eine Einigung auf fairem und gegenseitig akzeptablen Niveau getroffen werden sollte.
Beide Länder konnten bisher angesichts großer Differenzen über die Höhe des südkoreanischen Anteils an den Stationierungskosten der US-Truppen in Korea keine Einigung erzielen.
Bei dem Treffen wurde auch der Plan für den Transfer der Befehlsgewalt in Kriegszeiten überprüft. Beide Seiten diskutierten zudem über Maßnahmen zur Verstärkung der militärischen Bereitschaft und der gemeinsamen Verteidigungsbereitschaft entsprechend der Sicherheitslage auf der koreanischen Halbinsel und die Kooperation für eine stärkere bilaterale Allianz.
Südkoreas Delegationsführer war der stellvertretende Verteidigungsminister für nationale Verteidigungspolitik, Chung Suk-hwan. Sein US-Gegenüber war Heino Klinck, Abteilungsleiter für Ostasien. Weitere leitende Beamte beider Ministerien waren ebenfalls anwesend.