Die Provinz Gyeonggi wird auch Ausländern unter bestimmten Voraussetzungen eine Katastrophenhilfe wegen der Corona-Ausbreitung zahlen.
Die Unterstützung können Ausländer ab Mitte Mai beantragen, wenn sie mit einem südkoreanischen Staatsbürger verheiratet sind und mit entsprechendem Visum dauerhaft im Land leben oder Inhaber eines anderen Dauervisums sind.
Sie erhalten auf Antrag beim lokalen Bürgerzentrum eine Prepaid-Karte mit einem Guthaben von 100.000 Won (etwa 81 Dollar). Die Karten können ab Ende Mai in lokalen Geschäften eingesetzt werden. Etwa 109.000 ausländische Einwohner der Provinz können von der Unterstützung profitieren.
Die Ausweitung der Unterstützung auf ausländische Mitbürger sei beschlossen worden, um der Pflicht zur Unterstützung multikultureller Familien nachzukommen. Auch werde damit dem Umstand Rechnung getragen, dass einige Ausländer mit Daueraufenthaltsrecht bei Kommunalwahlen wählen dürfen, teilte die Provinz-Regierung mit.
Die Provinz will mit den elektronischen Guthaben, deren Auszahlung an koreanische Einwohner bereits begonnen hat, die regionale Wirtschaft ankurbeln. Vor allem kleine Geschäfte und Markthändler hatten im Zuge der Coronakrise erhebliche Einbußen erlitten.