In Südkorea haben bisher 163 Covid-19-Patienten nach überstandener Erkrankung einen Rückfall erlitten.
163 Patienten, damit 2,1 Prozent der 7.829 aus der Quarantäne entlassenen Corona-Infizierten, seien erneut positiv getestet worden, teilten die Zentren für Krankheitskontrolle und -prävention (KCDC) am Freitag mit.
Nach der Aufhebung der Quarantäne bis zur Bestätigung des Rückfalls vergingen ein bis 35 Tage. Im Durchschnitt waren es 13,5 Tage.
Laut einer Untersuchung von 137 betroffenen Patienten zeigten 61 Personen, damit 43,9 Prozent, erneut Symptome, jedoch in allen Fällen nur leichte Symptome.
Nach Altersgruppen gesehen sind 38 Personen, die erneut positiv getestet wurden, in ihren Zwanzigern. Ihr Anteil erreicht 23,3 Prozent. 32 Patienten (19,6 Prozent) sind in ihren Fünfzigern, 24 (14,7 Prozent) in ihren Dreißigern.
Nach Regionen betrachtet wurden 67 solcher Patienten in Daegu gemeldet, 54 in der Provinz Nord-Gyeonggsang. Gyeonggi folgt mit 13 Patienten, Seoul mit sieben und Sejong mit fünf.
Bei der Überwachung von 294 Kontaktpersonen der erneut positiv Getesteten wurde bisher keine sekundäre Infektion festgestellt. Die Seuchenkontrollbehörde nahm Proben bei 28 betroffenen Patienten und wertet die Infektiösität von Viren aus.
Die KCDC veröffentlichten am Dienstag Maßnahmen in Bezug auf Rückfälle. Demnach wird unter anderem genesenen Patienten dazu geraten, sich nach der Aufhebung der Quarantäne 14 Tage lang in Selbstisolation zu begeben. In dieser Zeit müsse genau darauf geachtet werden, ob erneut Symptome vorkommen.