Laut dem US-Finanzministerium zählen Covid-19-Testkits und Beatmungsgeräte zu den Hilfsgütern, die private Hilfsorganisationen sanktionierten Ländern wie Nordkorea liefern dürfen.
Das berichteten der US-Auslandssender Voice of America und das US-amerikanische Radio Free Asia.
Das Büro für die Kontrolle von Auslandsvermögen (OFAC) des Finanzministeriums veröffentlichte am Donnerstag (Ortszeit) in seinem Internetauftritt ein Informationsblatt zu humanitärer Hilfeleistung und Handel für die Bekämpfung von Covid-19.
Demnach sei es der Zweck der Sanktionen gegen Nordkorea, dem Land den Zugang zum internationalen Finanzsystem zu erschweren. Das Büro erlaube jedoch Nichtregierungsorganisationen grundsätzlich, humanitäre Aktivitäten für das Land durchzuführen.
Hierzu zählten die Bereitstellung von Ausrüstung im Zusammenhang mit Covid-19 für Nordkorea, darunter Testkits, Beatmungsgeräte und persönliche Schutzausrüstung wie Mundschutz sowie Medikamente.
Das US-Finanzministerium hatte zuvor am 9. April mitgeteilt, dass das OFAC weiterhin umfangreiche Ausnahmen und Genehmigungen erteilen werde, damit Sanktionen gegen Länder wie Nordkorea einer humanitären Hilfe im Zusammenhang mit Covid-19 nicht im Wege stünden.