Außenministerin Kang Kyung-wha hat mit dem EU-Außenbeauftragten Josep Borrell über die Zusammenarbeit im Kampf gegen Covid-19 gesprochen.
In dem rund 30-minütigen Telefongespräch am Donnerstagabend habe Kang die verschiedenen Maßnahmen ihres Landes für ein Ende der Corona-Krise erläutert, teilte ihr Ministerium mit. Südkorea wolle so lange achtsam bleiben, bis ein Impfstoff entwickelt sei.
Borrell habe geantwortet, dass trotz Maßnahmen in einigen Ländern für eine Lockerung des Lockdowns eine langfristige Antwort auf das Virus erforderlich sei.
Die beiden Diplomaten waren sich über die Notwendigkeit internationaler Hilfe für unterentwickelte Länder im Kampf gegen das Virus einig. Auch vereinbarten sie, nach Wegen für eine konstruktive Rolle Südkoreas und der EU für die Eindämmung des Virus zu suchen.
Borrell habe Südkoreas Umgang mit der Krise als erfolgreich eingeschätzt und die Notwendigkeit einer starken multilateralen Antwort auf Covid-19 als globale Krise hervorgehoben, hieß es weiter.