Der Kommandeur der US-Streitkräfte in Korea (USFK), Robert Abrams, hat die wegen des Covid-19-Ausbruchs für Daegu verhängten Reisebeschränkungen für Soldaten aufgehoben.
Der USFK-Kommandeur habe erklärt, dass die Gegend von Daegu kein Infektionsherd mehr sei, teilten die US-Truppen am Donnerstag auf ihrer Facebook-Seite mit.
Die Maßnahme ist ab 16 Uhr am Donnerstag gültig.
Gemäß der Entscheidung dürfen US-Soldaten von nun an Daegu besuchen, wenn sie eine Genehmigung ihres Kommandeurs erhalten haben.
Die USFK hatten am 19. Februar angesichts der drastisch steigenden Corona-Zahlen in Daegu und der umliegenden Provinz Nord-Gyeongsang die Gefahrenstufe von „niedrig“ auf „mäßig“ angehoben. Am 25. Februar war die Gefahrenstufe für die gesamte koreanische Halbinsel auf „hoch“ erhöht worden.
Die südöstliche Stadt hatte sich zum Epizentrum der Corona-Epidemie in Südkorea entwickelt, in den letzten Tagen wurden jedoch nur wenige Neuinfektionen pro Tag gemeldet.