Ausländische Medien zeigen großes Interesse an der Parlamentswahl in Südkorea, an deren Termin trotz Sorgen wegen der Corona-Pandemie festgehalten wurde.
Der britische Sender BBC berichtete, dass trotz Befürchtungen von Kritikern, die vorzeitige Stimmabgabe sehr ruhig verlaufen sei. Die Ansteckungsangst habe die Wähler in keiner Weise beeinflusst. Sogar sei eine Rekordbeteiligung von 26 Prozent bei der Vorauswahl registriert worden.
Südkorea habe der Welt einmal mehr gezeigt, was angesichts der Corona-Krise dennoch möglich sei.
Bloomberg meldete, dass die größte Wahl seit dem Corona-Ausbruch stattfinde und diese zum Vorbild für andere Länder werden könne.
Sollte die Regierungspartei den klaren Sieg davontragen, würde dies Ländern wie Japan oder Singapur zeigen, dass ein Festhalten an Wahlterminen aus politischer Sicht erstrebenswert sein könne, hieß es.