US-Verteidigungsminister Mark Esper hat Südkorea erneut dazu gedrängt, mehr für die Stationierung der US-Truppen im Land zu zahlen.
Bei einem Pressetreffen am Dienstag (Ortszeit) im Pentagon ging Esper zwar nicht direkt auf eine Frage zu einem jüngsten Bericht von Reuters ein, dass Südkorea angeboten habe, seine Zahlungen um mindestens 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr anzuheben.
Er reiche die Angelegenheit an das Außenministerium weiter, weil es die Verhandlungen führe, sagte Esper. Zugleich äußerte er, dass er mit seinem südkoreanischen Ansprechpartner über die Angelegenheit gesprochen habe. Er habe die Position der USA sehr deutlich gemacht.
Er sei weiterhin der Ansicht, dass Südkorea ein enger und vertrauenswürdiger Verbündeter der USA sei. Es sei jedoch ein wohlhabendes Land. Die Südkoreaner könnten und sollten mehr zahlen, um zur gegenseitigen Verteidigung und ihrer spezifischen Verteidigung beizutragen, betonte der Pentagonchef.