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Nationales

Amnesty International wegen technischer Überwachung von Covid-19-Patienten besorgt

Write: 2020-04-14 07:08:29Update: 2020-04-14 10:00:30

Amnesty International hat sich über den Einsatz technischer Mittel für die Überwachung von Covid-19-Patienten und Verdachtspatienten besorgt gezeigt.

Der südkoreanische Ableger der Menschenrechtsorganisation veröffentlichte am Montag gemeinsam mit 100 Bürgerorganisationen eine entsprechende Erklärung.

Es könne nicht akzeptiert werden, dass das Coronavirus als Anlass für eine erweiterte und bedingungslose Überwachung der Öffentlichkeit diene.

Der Ausbau von Kapazitäten für die digitale Überwachung durch die Regierung könne gegen den Datenschutz, das Recht auf freie Meinungsäußerung und das Versammlungsrecht verstoßen. Auch könne dadurch das Vertrauen in Behörden unterminiert werden.

Jede der Maßnahmen müsse mit einer effektiven Kontrolle durch unabhängige Stellen einhergehen.

Die südkoreanische Regierung wurde aufgerufen, mit der öffentlichen Weitergabe von persönlichen Informationen zu Coronavirus-Patienten und den von ihnen besuchten Orten sparsam umzugehen. Die Privatsphäre der wegen des Virus unter Beobachtung stehenden Bürger müsse so gut es geht geschützt werden.

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