Wegen der Corona-Pandemie festsitzende Südkoreaner kehren aus weiteren Ländern wie Neuseeland zurück.
Laut dem Außenministerium kehren rund 260 Südkoreaner am heutigen Dienstag mit einer Chartermaschine aus Neuseeland zurück. Sie saßen wegen des sogenannten Lockdown angesichts der Corona-Krise in dem Land fest.
In Neuseeland wurden Charterflüge unter Federführung der Koreanergemeinde organisiert. Am 10. April ist ein zweiter Charterflug geplant, etwa 260 Menschen werden damit heimkehren. Auch ein dritter Charterflug wird vorbereitet.
Wie verlautete, wollten etwa 1.500 Südkoreaner in Neuseeland zurückkehren.
In Australien sind ab Montagabend mehrere Sonderflüge für Teilnehmer am Working-Holiday-Programm und Studenten geplant. Solche Sonderflüge sind bis 12. April in Sydney und Brisbane vorgesehen.
Aus Ungarn kehrten 60 Südkoreaner zurück. Das Unternehmen SK Innovation organisierte einen Flug, um seine Mitarbeiter in dem Land zurückzuholen, 60 Landsleute flogen mit.
Auch in Uganda, Angola, Namibia, Tunesien, Kongo, Laos, Kirgisistan und Kasachstan wollen Gruppen von Koreanern die Heimkehr organisieren.
Das Außenministerium hat nach eigenen Angaben bisher die Heimkehr von 6.619 Landsleuten in 43 Ländern unterstützt.