Angesichts der Covid-19-Ausbreitung hat Südkorea an drei weiteren diplomatischen Vertretungen die Stimmabgabe für die Parlamentswahl am 15. April ausgesetzt.
Die Nationale Wahlkommission teilte am Samstag mit, die Tätigkeiten für die Auslandswahl an den Botschaften in Tunesien, Guatemala und Mexiko bis 6. April einzustellen.
Grund sei, dass unter Südkoreanern in den Ländern Corona-Infektionen bestätigt worden seien. Um eine Masseninfektion unter den Wählern zu verhindern, sei die Aussetzung der bis 6. April geplanten Stimmabgabe beschlossen worden, hieß es.
Von dem Beschluss sind 909 Wahlberechtigte betroffen.
Bisher wurde an 93 diplomatischen Vertretungen in 57 Ländern, darunter die Generalkonsulate in Wuhan, New York und Frankfurt, die Stimmabgabe von Auslandskoreanern ausgesetzt. Davon sind 88.087 Wähler, 51,2 Prozent aller Wahlberechtigten im Ausland, betroffen.