Inmitten der Corona-Pandemie sind Charterflüge für Südkoreaner in Afrika in internationaler Kooperation mit Ländern wie den USA und Japan organisiert worden.
In Madagaskar startete eine Chartermaschine von Ethiopian Airlines am Dienstag (Ortszeit) am Flughafen in der Hauptstadt Antananarivo mit 26 südkoreanischen Einwohnern an Bord. Insgesamt 97 Staatsbürger Südkoreas, der USA, Japans, Deutschlands, Großbritanniens, Norwegens und Australiens reisten mit der Maschine.
Wie verlautete, sei der Charterflug auf Südkoreas Initiative in Kooperation mit den Botschaftern anderer Länder zustande gekommen, weil allein für Südkoreaner kaum eine Chartermaschine mobilisiert werden konnte.
Die Maschine landete inzwischen in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba, wo die Passagiere Flüge in ihre Heimatländer nahmen. Die Südkoreaner werden am heutigen Nachmittag am Flughafen Incheon erwartet.
Auch in Kamerun startete eine private Chartermaschine mit 40 Südkoreanern an Bord, darunter 28 Mitglieder der Koreanischen Behörde für Internationalen Zusammenarbeit (KOICA). Die Südkoreaner mieteten die Maschine gemeinsam mit 56 Mitgliedern der Japanischen Behörde für Internationale Kooperation an.