Südkorea will angesichts des geplanten Schulbeginns am 6. April die Situation in Singapur beobachten.
Das teilte das zentrale Hauptquartier für Katastrophenschutz am Donnerstag vor der Presse mit, ohne klar zu machen, ob die Schule am 6. April wieder losgeht.
Dies werde erst entschieden, nachdem die Situation in Singapur, die Auswirkungen der sozialen Distanzierung und die Entwicklungen bei der Zahl der Corona-Infektionen im Land umfassend berücksichtigt worden seien, hieß es. In Singapur haben die Schulen am 23. März wieder geöffnet.
Wegen der seit Wochen verlangten sozialen Distanzierung würden die Bürger sehr müde, das Alltagsleben und wirtschaftliche Aktivitäten würden davon stark beeinträchtigt. Die Regierung berücksichtige diese Situation und überprüfe Maßnahmen, damit wirtschaftliche Aktivitäten und das Alltagsleben einigermaßen gewährleistet und gleichzeitig die Eindämmung in höchstem Maße ermöglicht werden könne, hieß es weiter.
Die Regierung hatte die Bürger aufgerufen, vom 22. März bis 5. April eine intensive soziale Distanzierung umzusetzen. Demnach wurde den Landsleuten empfohlen, Einrichtungen in Bezug auf Religion, Sport und Unterhaltung während dieser Zeit zu schließen und möglichst zu Hause zu bleiben.