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Nationales

Regierung legt Maßnahmen zur Corona-Eindämmung an Schulen vor

Write: 2020-03-24 14:06:34Update: 2020-03-24 15:29:50

Die Regierung hat im Vorfeld des Schulbeginns Anfang April Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Ausbreitung an Schulen und privaten Bildungsinstituten vorgelegt.

Der Schulbeginn in Südkorea wurde wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus auf den 6. April verschoben.

Die Eindämmungsmaßnahmen für private Bildungsinstitute sowie von Jugendlichen häufig besuchte Einrichtungen wie Internetcafés und Karaoke-Bars werden verschärft. Jeweilige Gebietskörperschaften können gemäß einer Verwaltungsverfügung vom Samstag solche Einrichtungen dazu auffordern, bis 5. April möglichst geschlossen zu bleiben.

Sollten sie dennoch öffnen, sollen die Richtlinien eingehalten werden, darunter ein Abstand zwischen Nutzern von mindestens einem bis zwei Metern. Laut dem Bildungsministerium werden lokale Verwaltungen und Bildungsämter kontrollieren, ob solche unerlässlichen Eindämmungsrichtlinien eingehalten werden. Bei einem Verstoß können Strafmaßnahmen wie ein Versammlungsverbot oder Bußgeld drohen.

Es wurden auch Vorkehrungen für Schulen vorgelegt. Jede Schule muss vor dem Schulbeginn alle Anlagen desinfizieren und einen für Covid-19 Zuständigen ernennen.

Es muss ein Raum für die Isolierung von Schülern mit verdächtigen Symptomen bereitgestellt werden. Hygienische Mundschutzmasken sollen für eventuelle Infizierte oder Schüler mit Symptomen beschafft werden. Für Schüler und Lehrkräfte ohne Symptome sollen mindestens zwei Baumwollmasken pro Kopf bereitgestellt werden.

Schulen können zudem ihrerseits entscheiden, ob sie das Schulmittagessen nicht mehr anbieten und die Schüler selbst ihr Mittagessen bringen sollen.

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