Die Provinz Gyeonggi will wegen Covid-19 allen Einwohnern ab April ein Grundeinkommen von 100.000 Won (knapp 80 Dollar) pro Kopf zahlen.
Der Schritt sei als Teil der wirtschaftlichen Notfallmaßnahmen wegen Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus beschlossen worden, teilte die Provinzverwaltung am Montag mit.
Damit sollte die schwierige Situation zum Teil bewältigt werden können, sagte Gouverneur Lee Jae-myung auf einer Pressekonferenz.
Laut der Bevölkerungsstatistik des Innenministeriums betrug die Bevölkerung der Provinz Ende Februar 13,26 Millionen. Die Provinzverwaltung geht davon aus, dass mit Stand vom 23. März 13,64 Millionen Menschen auf ihrem Gebiet leben.
Gyeonggi ist die erste unter den Provinzen und Großstädten in Südkorea, die angesichts der Schwierigkeiten wegen Covid-19 eine universelle Zahlung für alle Einwohner plant. Unter den Gemeinden hatte der Landkreis Ulju als Erster am Montag bekannt gegeben, allen Bewohnern einheitlich Zuschüsse zu zahlen.
Das Corona-Geld wird in einer regionalen Währung der Gyeonggi-Provinz ausgezahlt, die drei Monate nach der Auszahlung ungültig wird.