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Nationales

Lehrervereinigung fordert strenge Bestrafung von Mitgliedern eines Online-Pornorings

Write: 2020-03-24 08:21:44Update: 2020-03-24 09:09:11

Die Lehrervereinigung hat eine strenge Bestrafung von Mitgliedern eines Online-Pornorings gefordert.

Sowohl die Betreiber als auch die Mitglieder von Chatgruppen in dem verschlüsselten Messenger Telegram, in denen Sexvideos getauscht wurden, sollten maximal bestraft werden. In einigen getauschten Videos war ein Missbrauch von Minderjährigen zu sehen. Auch sollten die Namen der Täter und andere persönliche Informationen veröffentlicht werden.

Die Vereinigung betonte außerdem die Rolle des Staates für den Schutz von minderjährigen Opfern. Die Bildungseinrichtungen müssten darüber hinaus vorbeugende Maßnahmen ausarbeiten und Schüler und Eltern mit entsprechendem Aufklärungsmaterial versorgen.

Eine Vereinigung von Grundschullehrerinnen und -lehrern veröffentlichte einen ähnlichen Aufruf. Insbesondere sollten Angehörige des Bildungssektors und angehende Lehrer, die in Sexualverbrechen im Internet verwickelt waren, bestraft und von ihrem Beruf ausgeschlossen werden.

Kürzlich war ein Mann festgenommen worden, der die Videos produziert und über den Telegram-Messenger gehandelt haben soll. Die Polizei begann unterdessen damit, die Mitglieder der Chatgruppen zu ermitteln.

Frauenrechtsorganisationen schätzen, dass rund 260.000 Menschen Mitglied in rund 60 Telegram-Chats sind, in denen Sexvideos zugänglich gemacht werden, für die Minderjährige missbraucht wurden.

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