Die Gesundheitsbehörden in Südkorea haben strengere Richtlinien zur "sozialen Distanz" erlassen.
Demnach sind Mitarbeiter öffentlicher Organisationen und Soldaten landesweit angehalten, für die Eindämmung des neuen Coronavirus strengere Vorkehrungen zu treffen.
Gesundheitsminister Park Neung-hoo sagte auf einer Pressekonferenz, dass das Außenministerium im Rahmen der Kampagne für soziale Distanz auf Auslandsreisen seiner Beamten verzichte.
Das Verteidigungsministerium wolle dafür Sorge tragen, dass Soldaten weiterhin keinen Urlaub bekommen und die Kasernen nicht verlassen. Das Justizministerium wolle Gefangenentransporte so weit wie möglich reduzieren.
Für Beamte und öffentlich Bedienstete öffentlicher Organisationen wird im Zuge spezieller Richtlinien eine Ausweitung der Telearbeit und des Systems der flexiblen Arbeitszeiten gefordert. Auch sollen sich die Beamten in ihrer Freizeit einschränken.
Öffentlich Bedienstete sollen außerdem Konferenzen und persönliche Kontakte möglichst vermeiden. Geschäftsreisen werden für zwei Wochen untersagt.