Außenministerin Kang Kyung-wha hat mit Amtskollegen in einer Telefonkonferenz über die Krisenreaktion wegen der Covid-19-Pandemie beraten.
Wie ihr Ministerium mitteilte, war Kang am Donnerstag Teilnehmerin des rund 70-minütigen Gesprächs, bei dem auch die Chefdiplomaten Kanadas, Australiens, Brasiliens, Italiens und der Türkei sowie der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell zugeschaltet waren.
Die Minister informierten einander über die Lage in ihren Ländern hinsichtlich Quarantäne, Einreisekontrollen sowie wirtschaftlichen und sozialen Maßnahmen zur Bekämpfung des Virus und seiner Folgen.
Auch über die Wichtigkeit einer Stärkung der Kooperation im Rahmen der G20 sei gesprochen worden. Besonders sei die Notwendigkeit einer engeren Kooperation hervorgehoben worden, um umfassende und effektive politische Maßnahmen zu entwickeln, mit denen auf die globale Gesundheits- und Wirtschaftskrise reagiert werden könne.
Kang habe gesagt, dass im Zuge der engen Zusammenarbeit im Kampf gegen Covid-19 alle Maßnahmen in nicht diskriminierender, transparenter und offener Weise ergriffen werden sollten.
In diesem Zusammenhang habe sie besonders hervorgehoben, dass es vor der Einführung verschärfter Einreisebedingungen Diskussionen und rechtzeitige Mitteilungen geben müsse. Auf diese Weise solle der Schaden für Reisende so gering wie möglich gehalten werden. Zudem habe sie auf die Wichtigkeit hingewiesen, Geschäftsleuten und Menschen, die für humanitäre Zwecke unterwegs sind, eine Einreise zu erlauben.