Südkorea hat gegen die neuen Quarantänevorschriften der Stadt Peking protestiert.
Dort sollen alle Einreisenden zwei Wochen lang unter Quarantäne gestellt werden und die damit verbundenen Kosten selbst tragen.
Der Botschafter in China, Jang Ha-sung, sagte auf einer Pressekonferenz am Montag, dass Südkorea ein Protestschreiben abgeschickt habe, nachdem die Maßnahme am Sonntag verkündet worden sei. Darin werde China gebeten, wenigstens den Einwohnern der Hauptstadt eine Selbstquarantäne zu erlauben.
Jang sagte, die Entwicklungen seien kaum vorhersehbar, da die Maßnahme Reisende aus aller Welt betreffe.
Sollten Südkoreaner in Einrichtungen in Peking in Quarantäne gehen müssen, wolle die südkoreanische Regierung Unterstützung mit Nahrungsmitteln und Dingen des täglichen Bedarfs leisten. Auf diese Weise solle sichergestellt werden, dass Landsleute nicht benachteiligt würden.
Aus diplomatischen Kreisen hieß es, dass viele Südkoreaner, die am Montag von Incheon nach Peking fliegen wollten, ihre Reise wegen der neuen Bestimmungen storniert hätten.
Bislang ist unklar, in welchen Einrichtungen oder Hotels die Ankommenden untergebracht werden sollen.