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Nationales

55 Prozent der Einwohner Südkoreas doppelt so hoher Ultrafeinstaubbelastung wie WHO-Grenzwert ausgesetzt

Write: 2020-03-16 09:58:06Update: 2020-03-16 14:17:07

Fast sechs von zehn Einwohnern in Südkorea sind einem mehr als doppelt so hohen Ultrafeinstaubwert (PM 2,5) wie der Richtwert der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ausgesetzt.

Das ging aus dem jüngst veröffentlichten Bericht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) „How´s Life 2020“ hervor.

Gemäß den Daten von 2017 sind 99,2 Prozent der Einwohner Südkoreas dem PM-2,5-Jahresmittelwert von zehn Mikrogramm pro Kubikmeter (㎍/㎥) ausgesetzt. Das ist der von der WHO genannte Richtwert für Ultrafeinstaub. Wenn man einem höheren Wert ausgesetzt ist, kann dies dem menschlichen Körper schaden.

Laut dem Bericht sind neben Südkorea auch in Tschechien, Griechenland, Ungarn, Israel, Mexiko und den Niederlanden die meisten oder alle Einwohner einem Ultrafeinstaubwert von 10㎍/㎥ ausgesetzt.

In Südkorea sind zudem 55,1 Prozent der Einwohner mit einem Ultrafeinstaubwert von mehr als 20 ㎍/㎥ konfrontiert. Damit liegt Südkorea an der Spitze unter den OECD-Mitgliedern. Dahinter folgt Chile mit 42,5 Prozent.

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