Nach Angaben des Seouler Bürgermeisters Park Won-soon sind im Zusammenhang mit einem Call-Center im Stadtbezirk Guro bislang 99 Infektionen bestätigt worden.
Allein in Seoul gebe es mit Stand von 19 Uhr am Mittwoch 70 bestätigte Fälle, sagte Park am Mittwochabend. 29 Fälle seien in der Gyeonggi-Provinz und in Incheon erfasst worden.
Zu den Infizierten zählen nicht nur Angestellte des Call-Centers, sondern auch Trainees und Angehörige. Rund 200 Mitarbeiter warten noch auf ihr Testergebnis.
Gesundheitsbehörden konnten feststellen, dass fünf Mitglieder der Shincheonji-Kirche Jesu in dem Call-Center arbeiten. Diese waren jedoch negativ auf das Coronavirus getestet worden.
Die Freikirche gilt als Epizentrum des Ausbruchs in der Großstadt Daegu.