Das US-Repräsentantenhaus hat einen Gesetzentwurf zur Unterstützung der Zusammenführung von Korea-Amerikanern mit ihren Familien in Nordkorea gebilligt.
Das Gesetz zur Zusammenführung getrennter Familien wurde am Montag (Ortszeit) mit 391 Fürstimmen bei 39 Enthaltungen angenommen.
Gemäß dem Gesetz wird das US-Außenministerium dazu aufgefordert, mit der südkoreanischen Regierung über die Zusammenführung von Korea-Amerikanern mit ihren Angehörigen in Nordkorea zu diskutieren. Ein Sondergesandter des Ministeriums für Menschenrechte in Nordkorea solle seinerseits entsprechende Diskussionen mit Korea-Amerikanern führen.
Ein ähnliches Gesetz zur Zusammenführung von im Koreakrieg getrennten Familien muss noch vom Senat gebilligt werden.
Seit 2000 fanden zwischen Süd- und Nordkorea über 20 Familienwiedersehen statt, Korea-Amerikaner konnten jedoch nicht daran teilnehmen. 62 Prozent der Korea-Amerikaner mit Verwandten in Nordkorea sind laut Informationen 80 Jahre oder älter.