Die Regierung hat die Stadt Gyeongsan in der Provinz Nord-Gyeongsang zu einer speziellen Kontrollzone wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus bestimmt.
Die Entscheidung sei bei einer Sitzung unter Leitung von Ministerpräsident Chung Sye-kyun am Donnerstag getroffen worden, teilte das zentrale Hauptquartier für Katastrophenmanagement mit.
Gyeongsan ist damit die dritte Region nach Daegu und Cheongdo, die wegen Covid-19 zu einer speziellen Verwaltungszone für Infektionskrankheiten erklärt wurde.
Auf Gyeongsan entfielen mit Stand vom 3. März 73 Prozent der neuen Infektionsfälle in der Provinz Nord-Gyeongsang, sagte Vizegesundheitsminister Kim Kang-lip. 40 Prozent der 752 bis dahin bestätigten Corona-Patienten in der Provinz seien in Gyeongsan gemeldet worden.
Gyeongsan gehöre zum Großraum Daegu. Etwa die Hälfte der 262 infizierten Anhänger der Shincheonji-Kirche Jesu in Nord-Gyeongsang lebe in der Stadt, hieß es weiter.